Die Faszienbehandlung nach dem Fasziendistorsionsmodell (FDM) ist ein neuartiges und effektives Diagnose- und Behandlungskonzept für Schmerzen und Funktionseinschränkungen am Bewegungsapparat. Faszien sind Weichteilbündel des Bindegewebes, die durch Fehlbelastungen und Verletzungen krankhaft verformt werden können. Distorsion meint dabei die Verformung bzw. Verdrehung. Durch spezielle Grifftechniken werden die Schmerz auslösenden Verformungen der Faszien gerichtet. Schmerzfreiheit und Belastungsfähigkeit können damit in vielen Fällen schneller wiederhergestellt werden. Fasziendistorsionen treten bei zahlreichen orthopädischen Erkrankungen auf.
Anwendungsbeispiele:
Behandlungsablauf
Die Faszienbehandlung nach dem FDM erfordert vom Behandler viel Erfahrung und manuelles Geschick und setzt eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Patient und Arzt voraus. In der Regel arbeiten die Patienten bei der Behandlung aktiv mit. Die Behandlung erfolgt dabei ganz überwiegend mit den Händen, gelegentlich auch mit Hilfe einfacher Werkzeuge, z. B. Schröpfköpfe. Der gewünschte Behandlungseffekt stellt sich in den allermeisten Fällen noch während der Behandlung ein. Zur Steigerung der Effektivität der Behandlung wird die Faszienbehandlung nach dem FDM in der Regel von uns mit Akupunktur kombiniert.
Behandlungskosten
Die Kosten für die Faszienbehandlung nach dem FDM werden von den Gesetzlichen Krankenkassen übernommen. In der Regel werden die Behandlungskosten von privaten Krankenversicherungen, Beihilfestellen und entsprechenden Zusatzversicherungen übernommen. Die Abrechnung erfolgt nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ). Je nach Aufwand betragen die Behandlungskosten pro Behandlung ca. zwischen 30,- und 80,- Euro, ggf. zuzüglich der Kosten für Akupunktur/Aku-Tapes.