Die Neuraltherapie gliedert sich in eine lokale Therapie (Injektion in Schmerzpunkte),
eine Segmentale Therapie (Injektion in dazugehörigen segmentalen Nerven)
und die Störfeldtherapie. So genannte Störfelder können die körpereigene Selbstregulierung entgleisen lassen und machen sich z.B. als Schmerzen bemerkbar.
Die ganzheitliche Sichtweise der Neuraltherapie geht davon aus, dass beispielsweise schadhafte Zähne, chronische Entzündungen von Nebenhöhlen und Organen wie z.B. Mandeln sowie Narben als „Störfelder oder Herde“ in Betracht kommen. Diese können dann in anderen Teilen des Körpers Schmerzen und Erkrankungen verursachen.
Die vorübergehende Ausschaltung dieser Störfelder durch gezielte Injektionen kleiner Mengen des örtlichen Lokalanästhetikums schafft die Voraussetzung, entgleiste Regelvorgänge zu normalisieren oder zu verbessern.
Die Neuraltherapie ist eine exzellente Methode zur Behandlung vieler Schmerzzustände und chronischer Erkrankungen. Sie ist eine Behandlungsmethode, welche den ganzen Körper berücksichtigt.
Spontane Beschwerdefreiheit (Sekundenphänomen nach Huneke) bzw. anhaltende Besserung von Funktionsstörungen und Schmerzen sind in diesem Zusammenhang als Ergebnis der wiederhergestellten oder verbesserten Mechanismen der körpereigenen Regulation zu betrachten.
Indikationen für die Neuraltherapie:
- Krankheiten, die mit Schmerzen einhergehen.
- Chronische Erkrankungen wie beispielsweise:
- Asthma
- Rheumatische Erkrankungen
- Durchblutungsstörungen
- Ulkusleiden
- Magen-Darm-Erkrankungen
